5 Tipps vom Profi: Wie Du mit Stock-Fotografie Geld verdienst

Viele Fotografen greifen auf Stock-Foto-Agenturen zurück, um ihre Bilder an eine breite Masse verkaufen zu können. Doch so groß die potentielle Kundschaft ist, ist auch die Anzahl der Agenturen und konkurrierenden Fotografen. Der Markt scheint gesättigt. Von der Kunst zu leben wird immer schwieriger. Wie kannst du dich also von der Masse abheben? Markus Gann, seit 2007 erfolgreicher Stock-Fotograf und Gründer des Stockfotoforum , kennt sich in der Szene aus. Aktuell wurde er sogar zum “ Artist of the Month ” der Bildagentur Colourbox ernannt, in deren Rahmen 1.000 seiner Bilder verschenkt werden. Als Autor des Buches “Geld verdienen mit Stockfotografie” gibt er 5 Tipps, um ein erfolgreicher Fotograf zu werden:

1.Verliere nicht den Mut
Insbesondere zum Beginn der Fotografen-Karriere ist viel Durchhaltevermögen gefragt. Sich bekannt zu machen und einen Kundenstamm aufzubauen, benötigt Zeit und jede Menge Fleiß. Ohne Motivation und Freude an der Arbeit, geben die meisten hier bereits auf. “Wer seine Karriere beschleunigen möchte, muss mit einem konstruktiven Plan ans Werk gehen und viel Zeit investieren”, erklärt Markus. Wer erfolgreich sein will, darf seine Motivation nicht verlieren.

2.Finde Inspiration in dir selbst
Wer seine Fotografen-Karriere gerade beginnt, mag es für eine gute Idee halten, sich an erfolgreichen Mitbewerbern zu orientieren und ein ähnliches Portfolio anzubieten. Natürlich ist es nicht verkehrt, sich von den Werken anderer inspirieren zu lassen. Doch ist die Gefahr hoch, nur ein Nachahmungs-Künstler zu werden. Markus rät, sich nicht in der Konkurrenz zu verlieren: “Mach dein Ding, schaue nicht zu sehr nach dem, was die anderen machen.”

 

 

3.Beobachte den Markt
“Der Markt ist nach wie vor in einer stetigen Bewegung.” Als Fotograf musst du darauf reagieren. Beobachte den Markt und informiere dich über aktuelle Trends und Kundenbedürfnisse. In den letzten Jahren hat sich die Microstock-Industrie gewandelt. Viele Agenturen wenden sich ab vom Konzept der “Massenproduktion” und kleine Nischen-Agenturen erobern den Markt. Auch Fotografen müssen sich diesem Wandel anpassen und ihren Platz im Markt finden.

4.Habe keine Angst, Regeln zu brechen
Goldene Regeln finden sich in jeder Profession, so auch in der Stockfotografie. Sicher wurde dir schon dazu geraten, saisonalen Trends zu folgen. So ist das Jahresende die Zeit für Winterlandschafts-, Weihnachts- oder Neujahrs-Motive. Doch ist das Angebot mittlerweile groß – der Markt gesättigt. Oder bestimmt ist dir auch Folgendes vertraut: Fotos sollten sich auf authentische Situationen konzentrieren, während Illustrationen plakativ umzusetzen sind. Scheue dich nicht, mit solchen Regeln zu brechen. “Wer immer nach den Regeln spielt, verliert an Kreativität und langfristig an Motivation.” Traue dich auch, einmal vom vorgeschriebenen Weg abzukommen und experimentiere mit Ungewöhnlichem.

5.Finde deine eigene Bildsprache
Du hast dich im Markt umgesehen, du kennst die Konkurrenz, du hast experimentiert die Regeln zu brechen und viel Durchhaltevermögen bewiesen. Was ist nun das entscheidende Fünkchen, dass dich von der Masse abhebt und dich zum erfolgreichen Fotografen macht? Du musst deine eigene Bildsprache finden. Immer wieder tauchen in der Szene Portfolios auf, die sich selbst mit einer überschaubaren Auswahl und ganz ohne ungewöhnliche Motive einfach gut verkaufen. Sie haben eines gemeinsam, sie “haben eine eigene Bildsprache und treffen damit den Nerv der Kundschaft.”

 

 

 

Mehr dazu im Buch “Geld verdienen mit Stockfotografie”

von Markus Gann, Gründer des Stockfotoforum

 

 

 

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