Besser fotografieren: Gewitterfotografie

HIMMLISCHES DONNERWETTER

Lernen Sie mit uns Gewitterzellen zu orten und mit der richtigen Ausrüstung und Kameraeinstellung das faszinierende Schauspiel von Blitzen und sich auftürmenden Wolken aufs Bild zu bannen.

von Dragana Mimić
© alle Fotos Bastian Werner

Donnernde Blitze, tosende Winde und peitschender Regen – voller Ehrfurcht und Faszination blicken wir während dieses Wetterspektakels gen Himmel, das uns die überirdische Kraft der Natur immer wieder bewusst macht. Und nicht selten haben wir als Fotografen uns darüber geärgert, die Kamera nicht zur Stelle zu haben, wenn die kraftvollen Blitzformationen vom Himmel auf die Erde herabschießen. Mit unseren Tipps zur Ortung von Gewitterzellen und dem passenden Equipment, können auch Sie, wie unser Gewitterexperte Bastian Werner, auf die Jagd nach Gewitterzellen gehen und atemberaubende Fotos davon machen.

 

Die Gewittersaison
In unseren Breitengraden hat die Gewittersaison zwischen April und September ihren Höhepunkt. Insbesondere im Hochsommer, wenn aufgeheizte Luftmassen auf eine Kaltwetterfront treffen, kommt es zu den Kraftausbrüchen am Himmelszelt. „Vor allem im Südwesten und Süden Deutschlands ist das Naturschauspiel besonders häufig zu beobachten“, wie uns Bastian Werner, Physikstudent und passionierter Wetterbeobachter, zu erzählen weiß. Bereits als Kind haben ihn die Reportagen über Gewitter und Tornados in den USA mitgerissen. Als er erfuhr, dass es auch in Deutschland sogenannte Stormchasing-Teams gibt, die Gewitterzellen jagen, gab es für ihn kein Halten mehr: „Wenn man einmal unterhalb einer dieser riesigen Gewitterwolken gestanden hat, dem dauerhaften Grummeln des Donners gelauscht und die Blitze beobachtet hat, dann lässt diese Naturgewalt einen nicht wieder los.“

APROPOS GEFAHR
Als Gewitterfotograf begeben Sie sich natürlich auch in Gefahr, auch wenn diese oftmals unterschätzt wird. Jedes Jahr werden mehrere Hundert Personen von Blitzen getroffen. Deshalb sollten Sie immer einen Sicherheitsabstand einhalten. Sicherheit steht vor jedem guten Foto. „Merken Sie sich als Faustregel Folgendes: Sobald es beginnt zu regnen, sollten Sie sofort Ihr Auto, das als ‚Faradayscher Käfig‘ funktioniert, oder einen überdachten Unterschlupf wie ein Haus oder eine breite Brücke aufsuchen. Gehen Sie niemals ohne Schutz auf ein freies Feld, “ warnt Bastian Werner eindringlich. Neben den Blitzen sind vor allem große Hagelkörner und herumfliegende Trümmer, wie abgerissene Äste, eine weitere unterschätzte Gefahr.

Wetterkarten lesen
Die Wetterfotografie, Gewitter als Motiv im speziellen, setzt ein großes Maß an Planung voraus. Um die  Entstehung einer Gewitterzelle verfolgen zu können, sollten zum einen Wettermodelle studiert, um eventuelle Unwetterwarnungen rechtzeitig zu erkennen, und zum anderen Livedaten analysiert werden. Dafür stehen im Internet eine Vielzahl an Seiten zur Verfügung, auf denen man die verschiedensten Wettermodelle einsehen kann. Diese Modelle bieten jeweils eine große Palette an diversen Parametern an, die man zur Vorhersage und Lokalisation der Gewitter verstehen und lesen können muss. „Davon sind Luftdruck, Windstärke und die Lage von Wetterfronten noch die einfachsten und verständlichsten Parameter“, wie uns der Experte Bastian Werner erzählt. „Geht es dann darum ‚on the road‘ zu wissen, an welchen Orten es gerade ein Gewitter gibt, verlasse ich mich hauptsächlich auf das Wetterradar, auf dem angezeigt wird, ob es regnet und wie stark. Aus diesen Daten sehe ich dann, in welche Richtung das Gewitter zieht, wie es sich entwickelt und vor allem, welchen Gefahren ich mich aussetzen werde.“ Die Radare zeigen die Niederschlagsintensität in verschiedenen Farben an, mithilfe der Animation kann die Zugrichtung des Gewitters festgestellt werden. Eine Übersicht zu Wetterkarten im Internet und nützlichen Apps für unterwegs finden Sie in separaten Info-Kästen.

 

WETTERKARTEN FÜR STURMJÄGER IM INTERNET

www.unwetterzentrale.de
Die Karte erhält eine Übersicht aller Gewitterwarnungen für Deutschland, die grafisch dargestellt werden. Dabei werden die Warnungen in zwei Arten unterteilt: Vorwarnungen und Akutwarnungen. Gewitter-Vorwarnungen (Gelb) werden herausgegeben, wenn grundsätzlich das Gewitterrisiko innerhalb Deutschlands erhöht ist. Gewitter-Akutwarnungen werden bei Entstehung der Gewitter in drei Warnstufen ausgegeben, die sich nach dem Gefahrenpotenzial richten.

www.blitzortung.org
Diese Website gibt in Echtzeit an, wo und wie viele Blitze es zum aktuellen Zeitpunkt gibt. Unterschiedliche Farbeinteilungen verdeutlichen, wie alt die Ortung des Blitzes ist. So kann man erkennen, ob die Blitzhäufigkeit zu oder abnimmt. Die Farben zeigen auch an, in welche Richtung das Gewitter zieht und wo man sich eventuell positionieren kann. Die angezeigte Zeit bezieht sich nicht auf die koordinierte Weltzeit (UTC). Im Winter müssen Sie also immer +1 und im Sommer +2 Stunden rechnen, um auf die aktuelle Zeit zu kommen. Eine gute Alternative dazu ist www.lightningmaps.org. Diese Wetterkarte zeigt Blitze anhand von Google Maps in Echtzeit an.

www.wetteronline/blitze
Mithilfe dieser Blitzkarten lassen sich leicht Anzahl sowie Zugbahnen aktiver Gewitter in Deutschland ablesen. Dargestellt sind Blitzschläge der letzten Minuten. Durch die Zugbahn der Gewitter bildet sich häufig eine Blitzspur auf der Blitzkarte.

 

Vorbereitung und Equipment
Neben der Beobachtung der Wettermodelle gehört auch die Planung der Route zur Vorbereitung auf das  Gewitter-Shooting. Außerdem legt Bernd Werner nahe, niemals alleine auf Gewitterjagd zu gehen und sich lieber ein Team von Fotografen zusammenzustellen, mit dem man gemeinsam auf Streifzug geht. Gerade wenn weitere Strecken mit dem Auto zurückgelegt werden müssen, ist das Arbeiten im Team hilfreich. Aufgaben wie die Routenplanung und Überwachung der Wetterdaten können so aufgeteilt werden. Die Profis haben neben der Ausrüstung, die auch ein Landschaftsfotograf dabei hat, wie ein Stativ, ein Zoomobjektiv mit einer Brennweite von etwa 24-100mm und ein gutes Weitwinkelobjektiv, auch noch Spezialequipment dabei. Dazu gehören ein Navigationsgerät und meteorologische Ausrüstung wie ein Windmesser, um die Zugrichtung der Wolkenberge besser abschätzen zu können. Mit dabei sind außerdem immer ein Smartphone und ein Laptop, um die Wetterradare und Wetter-Apps unterwegs nutzen zu können. „Wenn vorhanden, sollten Sie außerdem ein Ultra-Weitwinkelobjektiv einpacken, da die Gewitterfronten eine sehr große  räumliche Ausdehnung besitzen und so mit nur einem Foto eingefangen werden können,“ spricht Werner aus Erfahrung.

ABENDLICHT „Mein Lieblingsbild aus der vergangenen Saison 2014, entstanden bei einer perfekten Stormchasing- Tour im Juli. Wir konnten die Gewitterfront ganze 6 Mal abpassen – angefangen bei Friedberg in Südhessen bis hin nach Bonn. Die Gewitterfront schlich mit lediglich 50 km/ Zuggeschwindigkeit dahin. Das Foto wurde bei Sonnenuntergang geschossen, der das Kornfeld in goldenes Abendlicht tauchte.“ Aufnahmedaten: Nikon D3200 mit AF-S DX Nikkor 16-85mm 1:3,5-5,6G ED VR bei 16 mm, 1/80 S, f/7.1 und ISO 100. © Bastian Werner

ABENDLICHT
„Mein Lieblingsbild aus der vergangenen Saison 2014, entstanden bei einer perfekten Stormchasing-
Tour im Juli. Wir konnten die Gewitterfront ganze 6 Mal abpassen – angefangen bei Friedberg in Südhessen bis hin nach Bonn. Die Gewitterfront schlich mit lediglich 50 km/ Zuggeschwindigkeit dahin. Das Foto wurde bei Sonnenuntergang geschossen, der das Kornfeld in goldenes Abendlicht tauchte.“
Aufnahmedaten: Nikon D3200 mit AF-S DX Nikkor 16-85mm 1:3,5-5,6G ED VR bei 16 mm, 1/80 S, f/7.1 und ISO 100.
© Bastian Werner

 

 TIPP: Objektive mit einer Brennweite jenseits von 100mm sind nicht für die Gewitterfotografie geeignet. Aufgrund von physikalischen Gesetzen werden Blitze nicht mehr Weiß abgebildet, sondern erscheinen Orange.

Eine kleine Spiegelreflexkamera, die Langzeitbelichtungen und RAW-Dateien ermöglicht, reicht für die Gewitterfotografie schon vollkommen aus. Da im Bereich von ISO 100 fotografiert wird, fällt eine besondere Anforderung an den Bildsensor weg. Bastian Werner selbst fotografiert mit einer Nikon D7100, die für seine  Zwecke im Arbeitsbereich von niedrigen ISO-Werten sehr gut geeignet ist. Beim Fotografieren von aufziehenden Gewitterfronten am Tage, achtet er darauf im Bereich des idealen Abbildungsbereichs seiner Objektive zu arbeiten: „Eine Blendenöffnung von f/5.6 bis f/8 ist eigentlich ideal.“ Nachts wird das Ganze etwas schwieriger. Idealerweise verwenden Sie einen Fernauslöser mit Bulb-Funktion (und integrierter Intervall-Funktion), der eine Belichtungszeit von 30 Sekunden und länger einstellen lässt. Bei helleren Lichtverhältnissen muss man die Zeit etwas nach unten korrigieren, vor allem wenn nachts Umgebungslicht mit im Spiel ist. Je näher Straßenlaternen und Hausbeleuchtungen sind, desto kürzer wird die Belichtungszeit. Hier können leider keine verlässlichen Tipps gegeben werden. Die passende Belichtungszeit muss man am besten vor Ort austesten.

 

TIPP: Vermeiden Sie Belichtungszeiten von über 30 Sekunden, da die Wolken sonst zu sehr „verwaschen“. Außerdem kann es bei starken Gewittern und schnell aufeinanderfolgenden Blitzen zu Überbelichtungen kommen.

Verwenden Sie für die Gewitterfotografie unbedingt ein stabiles, schweres Stativ, das auch die eine oder andere Windböe wackelfrei übersteht. Besitzt Ihr Objektiv einen Bildstabilisator, schalten Sie ihn unbedingt aus. Stellen Sie außerdem den Fokus auf Unendlich und den Kameramodus auf Manuell. Die richtige Blende zu wählen ist nachts nicht ganz so einfach wie tagsüber. Es kommt darauf an in welcher Entfernung die Blitze in etwa entstehen. Sind die Blitze sehr nahe oder ist viel Umgebungslicht vorhanden, sollte man die Blende auch mal bis f/16 schließen. „Wenn Sie die Blende vorsorglich geschlossen halten möchten, machen Sie grundsätzlich nichts falsch“, so der Experte. Um Streulicht bei diesen langen Belichtungszeiten zu minimieren, sollten Sie außerdem eine Sonnenblende verwenden und darauf achten, dass kein starkes Seitenlicht auf die Frontlinse fällt. Verwenden Sie eine Spiegelreflexkamera, empfehlen wir Ihnen, den Sucher auf der Rückseite zusätzlich abzudecken.

 

FOTOS ZUSAMMENSETZEN
Bastian Werner arbeitet auch gerne mit zwei Aufnahmen, die er im Zuge der Nachbearbeitung in Photoshop übereinanderlegt. Hierbei werden alle Bilder in einer Datei als Ebene eingefügt und auf den Ebenenmodus Aufhellen gesetzt. Für diese Aufnahmen lässt er die Kamera unbewegt auf dem Stativ und wartet auf den Blitz. Hat er ein gutes Foto geschossen, öffnet er die Blende. Der nächste Blitz erhellt dann den Vordergrund der Aufnahme. So erhält man am Rechner ein ideal belichtetes Foto.

 

Gewitter tagsüber fotografieren
Gewitterfotos am Tag sind etwas anspruchsvoller umzusetzen, da Langzeitbelichtungen automatisch zu Überbelichtungen führen. Hier stehen Ihnen jedoch zwei Möglichkeiten zur Verfügung: Neutraldichtefilter verringern den Lichteinfall auf den Sensor und verlängern somit im Umkehrschluss die Verschlusszeiten. Ein ND-1000 Filter kann bis zu 10 Blendenstufen kompensieren. Schließen Sie zusätzlich die Blende beispielsweise auf f/22, können Sie die Belichtungszeit nochmals verlängern. Allerdings sollte man beachten, dass bei der Verwendung von ND-Filtern die gesamte Helligkeit, auch die des Blitzes reduziert wird, sodass  dieser auf dem Bild nicht mehr so gut zur Geltung kommt. Eine andere Möglichkeit sind sogenannte Lightning Trigger (www.lightningtrigger.com), welche die Kamera auslösen, sobald sie einen Blitz  registrieren. Diese Methode ist jedoch nur effektiv, wenn mehrere Blitze kurz hintereinander entstehen, sodass nach der ersten Entladung die Kamera ausgelöst wird und die weiteren Blitzentladungen dann auf dem Bild zu sehen sind.

 

Der richtige Standort
Um die perfekte Kulisse für das Spektakel zu finden, ist es wichtig, sich in der Umgebung auszukennen und sich schon im Vorhinein gute Standorte zu merken. Gute Standorte sind meist erhöhte Aussichtspunkte mit einem schönen Vordergrund und weitem Blick über die Landschaft – bestenfalls ohne störende Strommasten und Baumreihen. So erhöhen Sie auch gleichzeitig die Chance, den Einschlagsort des Blitzes ebenfalls mit auf das Bild zu bekommen. Wichtig für die Standortwahl ist auch die Erreichbarkeit in einer Zeitspanne von etwa 20-30 Minuten vom Wohnort aus. Denn zeigen die Wetterradare eine aufziehende Sturmfront an, heißt es schnell sein und noch vor der Wetterfront vor Ort zu sein. Die meisten Blitze sind bereits aus großer Entfernung sichtbar, noch bevor Regen und starker Wind einsetzen. Als Landschaftsfotograf kennt man sicherlich schon einige geeignete Aussichtspunkte in seiner Umgebung. Halten Sie bei Ihren Fotostreifzügen die Augen offen und merken oder notieren sich gut geeignete Standorte, wenn möglich sogar mit GPS-Daten. Diese können Sie an andere interessierte Sturmjäger weitergeben. Ist man in einer unbekannten Umgebung unterwegs, kann man auch Google Maps zu Rate ziehen. Hier kann man nämlich sehen, ob auf dem Berg freie Sicht herrscht, ohne Bäume im Blickfeld zu haben.

GEWITTER ÜBER DEM ÄRMELKANAL „Im August 2014 gab es sehr lange keine Gewitter in Deutschland. Deshalb fuhren ein Teamkollege und ich in einer Nacht-und-Nebel-Aktion für eine kleine Gewitterlage an die Ärmelkanalküste von Holland, um uns den Traum eines Gewitters bei Sternenhimmel zu erfüllen. Zudem herrschte Vollmond, der die Wolkenformationen perfekt ausleuchtete. Normalerweise belichte ich nachts bis zu 30 Sekunden, hier habe ich lediglich 20 S belichtet, damit die Wolkenstruktur nicht zu arg verwischt.“ Aufnahmedaten: Nikon D7100 mit Tamron SP AF 17-50mm 2,8 Di II VC bei 31 mm, 20 S, f/4.5 und ISO 250. © Bastian Werner

GEWITTER ÜBER DEM ÄRMELKANAL
„Im August 2014 gab es sehr lange keine Gewitter in Deutschland. Deshalb fuhren ein Teamkollege und ich in einer Nacht-und-Nebel-Aktion für eine kleine Gewitterlage an die Ärmelkanalküste von Holland, um uns den Traum eines Gewitters bei Sternenhimmel zu erfüllen. Zudem herrschte Vollmond, der die Wolkenformationen perfekt ausleuchtete. Normalerweise belichte ich nachts bis zu 30 Sekunden, hier habe ich lediglich 20 S belichtet, damit die Wolkenstruktur nicht zu arg verwischt.“
Aufnahmedaten: Nikon D7100 mit Tamron SP AF 17-50mm 2,8 Di II VC bei 31 mm, 20 S, f/4.5 und ISO 250.
© Bastian Werner

 

EXPERTENTIPPS:

DSC_8925_webwww.wetterfotografie.de

Der 22-jährige Physikstudent ist leidenschaftlicher Fotograf mit dem Lebensziel, sämtliche Wetterphänomene, die sich am Himmelszelt abspielen, mindestens einmal mitzuerleben. Seitdem er 18 Jahre alt ist, begibt er sich gemeinsam mit anderen Stormchasern auf Gewitterjagd und fängt das faszinierende Naturschauspiel in seinen Bildern ein.

  1. Verstehen Sie, wie man Gewitter auf dem Regenradar erkennt, sodass Sie bei einer angekündigten Unwetterlage schnell reagieren und auf die Jagd gehen können. Investieren Sie diese Zeit, es wird sich lohnen.
  2. Trauen Sie sich auch weitere Strecken zu fahren, anstatt nur direkt vor der Haustür zu fotografieren. Gewitterzellen kann man über sehr weite Strecken erkennen, so dass Sie lediglich auf sie zu fahren müssen.
  3. Es gibt im Internet unter den Stichworten „Stormchasing“, „Sturmjäger“ „Superzelle“, „Gewittervorhersage“ genügend Informationen, um ein ausreichendes Verständnis für Gewitter und Gewitterfotografie zu erlangen.
  4. Auf den Seiten des Deutschen Wetterdienstes und der Unwetterzentrale werden Vorwarnungen an Gewittertagen herausgegeben. Sie sind eine hervorragende Informationsquelle. Auf den Seiten www.niederschlagsradar.de und www.blitzortung.org können Sie Livedaten gerade stattfindender Gewitter einsehen.
  5. Sollten Sie Interesse an der Thematik der Gewitterfotografie haben, wissen aber nicht richtig in diese einzusteigen, besuchen Sie meine Seite unter www.wetterfotografie.de und kontaktieren mich einfach. Es gibt überall in Deutschland Stormchasing-Teams, die neue Teamkollegen gerne willkommen heißen.

 

 

WETTER-APPS FÜR UNTERWEGS

Blitzortung Gewitter-Monitor (Android)
Die kostenlose Android-App ist auf Gewitter und Blitz-Daten spezialisiert, die Sie auf Wunsch abrufen können. Zusätzlich warnt Sie das Tool vor Gewittern an Ihrem aktuellen Standort. Die Android-App bezieht seine Informationen von Website Blitzortung.org, die mit Daten zahlreicher internationaler und verlässlicher Wetter-Stationen gefüttert wird. Das Adäquat für iOS-Geräte heißt BlitzortungLive und ist ebenfalls kostenlos.

BlitzAlarm (iOS & Android)
Die App zeigt europaweit an, wo Gewitter sind und wohin sie innerhalb der nächsten Stunde ziehen. BlitzAlarm macht keine Wettervorhersage, sondern misst mithilfe des einzigartigen Algorithmus „Nowcasting“ die tatsächlichen Blitze in Echtzeit und kann die Zugrichtung eines Gewitters für eine Stunde vorausberechnen. So bildet BlitzAlarm Gewitterzellen ab und sagt voraus, ob und vor allem wann ein Gewitter Sie gefährdet. Die App kostet 2,99 Euro.

Live Lightning (iOS)
Diese Applikation lokalisiert Gewitterzellen und Blitze in ganz Europa, live und kostenlos. Die Daten werden auch von der Webseite http://www.blitzortung.org generiert. Außerdem archiviert die App Blitzereignisse in der iCloud, wenn gewünscht.

 

 

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