Dell hat die ersten Verpackungen der IT-Industrie vorgestellt, die aus recyceltem Plastikmüll aus den Weltmeeren hergestellt wurden.

Die neuen Verpackungen sind das Ergebnis eines innovativen Pilotprogramms im Rahmen einer nachhaltigen Supply-Chain-Strategie. Dabei werden im Meer und an Stränden gesammelte Kunststoffe für die Verpackung des neuen Dell XPS 13 2-in-1 verwendet. 2017 sollen in diesem Pilotprojekt rund 8.000 Kilogramm Plastikmüll einer neuen Verwendung zugeführt werden.

Dell wird sein XPS 13 2-in-1 ab dem 30. April 2017 mit den neuen Kunststoffverpackungen ausliefern. Außerdem wird das Unternehmen umfassende Informationen über diese neue Art der Verpackung und über die Bedeutung von Lösungen für den Schutz des Ökosystems Ozean bereitstellen. Um sicherzustellen, dass die neue Verpackung nicht ebenfalls wieder in den Ozeanen landet, markiert Dell jede Verpackungsschale mit dem Recycling-Symbol Nr. 2 für HDPE (High Density Polyethylen), das an vielen Orten recycelbar ist. Das Packaging-Team von Dell entwickelt und bezieht Produktverpackungen, die zu mehr als 93 Prozent ihres Gewichts wiederverwendbar sind.

Die Supply Chain für Ozean-Plastik besteht aus mehreren Stufen: Dell-Partner sammeln die Kunststoffe an Flüssen, Wasserstraßen, Küsten und Stränden. Die Kunststoffe werden anschließend aufbereitet und mit anderen recycelten HDPE-Kunststoffteilen vermischt, die beispielsweise aus Flaschen und Behältern stammen. Schließlich werden aus den so entstandenen Plastikflocken neue Verpackungsschalen gepresst, die für die Endverpackung und die Lieferung zu den Kunden verwendet werden. Das Pilotprogramm orientiert sich an einer Machbarkeitsstudie, die im März 2016 in Haiti gestartet wurde.

Dell setzt schon seit Langem nachhaltige und recycelte Materialien in seinen Produkten und Verpackungen ein. Bereits seit 2008 werden in Desktops Recycling-Kunststoffe verwendet, und schon im Januar 2017 erreichte das Unternehmen das für 2020 anvisierte Ziel, 25 Millionen Kilogramm an recycelten Materialien in Produkten zu verwenden. Dell war der erste und ist bislang der einzige Hersteller, der Computer und Monitore anbietet, die zu Teilen aus Abfall-Kunststoffen und recycelten Karbon-Fasern bestehen.

In Partnerschaft mit dem Schauspieler Adrian Grenier, der als Dell Social Good Advocate fungiert, und der Lonely Whale Foundation verbessert Dell das Verständnis für die Problematik der Verschmutzung der Ozeane. Eine Studie (1) weist darauf hin, dass allein 2010 zwischen 4,8 und 12,7 Millionen Tonnen Kunststoffabfälle in die Ozeane gelangt sind – mit verheerenden Folgen für die Natur. Dell hat ein White Paper über Sourcing-Strategien veröffentlicht und plant die Initiierung einer branchenübergreifenden Arbeitsgruppe, die sich auf globaler Ebene mit dem Problem des Plastikmülls im Ozean befasst.

„Die Verschmutzung der Meere mit Plastikmüll hat mittlerweile riesige Ausmaße angenommen“, erklärt Doris Albiez, Senior Vice President & General Manager Dell EMC Deutschland, Commercial Sales.  „Wir als Technologie-Anbieter möchten einen konkreten Beitrag leisten, dieser Verschmutzung Einhalt zu gebieten und unsere Umwelt auch für zukünftige Generationen zu erhalten. Unsere Smart-Packaging-Initative ist ein gutes Beispiel dafür, wie sich Umweltschutz im Rahmen von Business-Prozessen realisieren lässt – nämlich indem man wirtschaftlichen Nutzen aus etwas generiert, das sehr schädlich für die Umwelt ist.“

Übersicht über das Projekt Dell Ocean Plastics: www.dell.com/oceanplastics