PRAXISTEST – Kowa Prominar Telephoto Lens

BAUKASTENSYSTEM

Mit seiner Telephoto Lens bietet Kowa ein in der Brennweite variables System für Teleobjektive an – ein Traum für Tier- und Outdoor-Fotografen.

Unter Ornithologen, Jägern oder Outdoor-Enthusiasten hat der japanische Optik-Spezialist Kowa schon lange einen exzellenten Ruf. Gehören doch die Spektive des Herstellers zur Crème de la Crème in ihrem Genre und sind unter Insidern berühmt für ihre hervorragende optische Qualität, gepaart mit bester Verarbeitung und robuster Bauweise.
Weniger bekannt ist die Marke unter Fotografen, zu Unrecht wie wir finden. Denn mit dem Prominar Telephoto-
Lens-System hat Kowa ein universelles Baukastensystem im Programm, das sowohl als variables Teleobjektiv
als auch als Spektiv für Natur-, Astrooder Tierfotografen wie geschaffen scheint. Herzstück des Objektivsystems
ist die sognannte Master Lens, eine 7-linsige Teleobjektiv-Konstruktion mit drei Linsengruppen, untergebracht
in einem dunkelgrau lackierten Metallgehäuse, sprichwörtlich gebaut wie ein Panzer.

In der vordersten der drei Linsengruppen verbauten die Kowa- Ingenieure eine sündhaft teure Linse aus Fluorit-Kristall, beziehungsweise Calciumfluorit (CaF2), Details siehe Kasten. Dieser optische Aufbau, also Fluorit-Linse, gepaart mit weiteren Speziallinsen mit besonders niedriger Dispersion, bringt, so der Hersteller, die ideale Voraussetzung für höchste Farbreinheit, besten Kontrast und höchste Schärfe und das mit vergleichsweise
wenigen Linsen. Wenige Linsen bedeutet natürlich auch wenige Glas-/Luftflächen und insgesamt eine höhere Transmission, also bessere Lichtdurchlässigkeit. Die Master Lens bietet zwei griffige Ringe für die manuelle Scharfeinstellung an, einen sehr breiten für die grobe Scharfeinstellung einen recht schmalen für die Feinjustage der Schärfe, beide mit unterschiedlicher Textur.

Lesen Sie hier den ganzen Artikel als kostenloses ePaper

2016-06-08T15:40:04+00:00 21. Dezember 2015|Categories: Blog, Objektive, Praxistests|Tags: , , , |

Ein Kommentar

  1. Nicole Meissner 21. Dezember 2015 um 23:26 Uhr- Antworten

    Ich versuche gerne mein glück

Hinterlassen Sie einen Kommentar