In einem außergewöhnlichen Fotokalender macht sich der Protestonaut erneut auf den Weg, um die Aufmerksamkeit auf wichtige gesellschaftspolitische Themen zu lenken. Das Kunstprojekt hat im vergangenen Jahr für viel Aufsehen gesorgt, war bei Ausstellungen in Berlin, Hamburg und Heidelberg zu sehen und bei mehreren Wettbewerben nominiert. Eine Tageszeitung schrieb: „Der weltbekannte Pirelli-Wandkalender bekommt Konkurrenz.“ Und ein Nachrichtenmagazin fand: „Dieser Astronaut ist witziger als jede Demo.“

Themen sind dieses Mal: Digitaler Wandel (Januar), Rente (Februar), Sucht (März), Flüchtende (April), Fachkräftesicherung (Mai), Steuerflucht (Juni), Trinkwasser (Juli), Überfischung (August), Gentrifizierung (September), Lohnunterschied (Oktober), Kultur (November) und Tierschutz (Dezember).
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Wie in der der Vorjahresausgabe werden die Motive der Fotografin Sophia Hauk durch Texte, Fakten und Zahlen aus Studien, Fachliteratur und Medien ergänzt. Normalerweise arbeitet Hauk für bekannte Unternehmen und Agenturen. „Der Kalender ist ein Impulsreferat in gedruckter Form, das zur Diskussion mit Freunden, Bekannten und Arbeitskollegen einladen soll“, so die Fotografin. Die Aufnahmen sind in Berlin, Hamburg, Potsdam, Leipzig, Görlitz, Füssen, Mindelheim und im österreichischen Kaprun entstanden.

Auf allen Monatsmotiven taucht ein Astronaut auf, den die Kalendermacher Protestonaut (von lat.: protestari – öffentlich bezeugen und griech. -nautēs – Matrose) getauft haben. Die Idee hinter dem Kalender erklärt Hauk so: „Im All haben Astronauten einen außergewöhnlichen Blick auf die Erde und schweben über Problemen des blauen Planeten.“ In dem Kostüm könnte jeder stecken: die Verkäuferin, der Bankangestellte, die Lokalpolitikerin, der Student, die Managerin, der IT-Fachmann, die Leserbriefschreiberin, der Arbeitssuchende, die Lehrerin oder der Privatier. Rund ein halbes Jahr lang hat Hauk in Ihrer Freizeit an dem 18-seitigen Kalender im DIN-A3-Format gearbeitet, der jetzt für 15 Euro (zuzüglich Versandkosten) erhältlich ist (ISBN 978-3981672572).

Weitere Informationen zum Projekt und zur Fotografin:
http://www.protestonaut.de
http://www.sophialukasch.com

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