Paris – Fotografieren und flanieren in der Stadt der Liebe

Paris – Fotografieren und flanieren in der Stadt der Liebe 2017-01-12T14:49:20+00:00

Paris – Fotografieren und flanieren in der Stadt der Liebe

Vier Tage geballte Foto-Power. Paris, die Stadt der Liebe ist gleichzeitig auch die Stadt der Fotografie: Öffnen Sie Ihren Blick für die architektonischen Besonderheiten und den einzigartigen französischen Charme – Savoir Vivre mit der Kamera im Anschlag.

VON DRAGANA MIMIĆ
© ALLE FOTOS VON NICOLAS VAN RYK

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Rund zehn Millionen Menschen leben in Paris, da gibt es neben Museen, Mode, Moulin Rouge, großen Boulevards und Palästen so einiges zu entdecken. Paris lädt als Hauptstadt des „Savoir vivre“ zum Flanieren ein – einfach den Moment genießen, mit der Kamera einfangen und authentische Reportage-Fotografie erfahren – denn Street-Fotografie ist in kaum einer anderen Stadt besser möglich, als in Paris. Während der 4-tägigen Fototour werden nicht nur die wichtigsten Sehenswürdigkeiten besucht und abgelichtet, auch die Geschichte der Fotografie wird beleuchtet. So stehen beispielsweise das Museum für europäische Fotografie und die Stiftungen der großen Fotografen von Henri Cartier-Bresson und Robert Doisneau auf dem Besichtigungsplan und man lernt nicht nur etwas über Kameraeinstellungen. „Das Fotografieren und sich treiben lassen gehören doch gerade in Paris zusammen“, erzählt der begleitenden Fotograf Nicolas van Ryk, der schon unzählige Male in der Stadt der Liebe und des Lichts verweilt hat. „Man fährt ein Stück mit der Metro und erkundet die Stadt zu Fuß. Unterwegs erkläre ich den Teilnehmern On Location die Kameraeinstellungen, Perspektiven und zahlreichen fotografischen Möglichkeiten – unmittelbar zum Nachvollziehen und Verinnerlichen, besser geht es nicht.“ Ziel der Reise sei es, Bilder zu schaffen, die nicht bearbeitungsintensiv sind: „Meine Art der Fotografie beinhaltet 90 % Fotografie und nur 10 % Photoshop und Co. Wir sollten so nah an die klassische Fotografie herankommen wie möglich.“Das hört sich doch nach einer richtig netten Herausforderung an.

 

DIESE FOTOAUSRÜSTUNG SOLLTE BEI EINER PARIS-REISE IN IHRER FOTOTASCHE NICHT FEHLEN:

  • ein stabiles, aber leichtes Stativ für die abendliche Mischlichtfotografie
  • Weitwinkel-Zoom mit einer Brennweite zwischen Weitwinkel- und leichtem Teleobjektiv
  • Nicolas van Ryk selbst verwendet Brennweitenbereiche von 14-70mm, 14-28mm und 18-70mm
  • Grauverlaufsfilter
  • während der Fotoreise im April sollte ein Polfilter nicht fehlen
  • praktisch wäre auch ein Fernauslöser, wenn vorhandenNicolas van Ryk nimmt seine Olympus-Ausrüstung mit und hilft auch gerne mit Objektiven aus.

 

Überblick bewahren

In solch einer pulsierenden Stadt wie Paris, heißt es, den Überblick zu bewahren. Das können die Fotografen zum Beispiel vom Dachgarten des Kaufhauses Galéries Lafayettes aus und gleichzeitig die fotografische Weitsicht auf die Grand Opera und den Eiffelturm genießen. Gleich zu Beginn der Reise eine tolle Möglichkeit, ein unvergessliches Panorama der Stadt zu erstellen. Von dort aus geht es mit der Metro zum Place des Vosges aus der Renaissance, wo auch der französische Schriftsteller Victor Hugo lebte. In der wunderschönen Parkanlage, die von einem mit Arkaden bestückten Häuser-Ensemble umgeben ist, sonnen sich sowohl Studenten als auch Senioren. Die vielen Cafés laden zum Verweilen, Beobachten und selbstverständlich auch zum Fotografieren ein.

Als Nächstes wird das nahegelegene Marais-Viertel in Augenschein genommen. Dieses zentrale Viertel, unweit der Kathedrale Notre-Dame, hat mit seinen engen Gassen dörflichen Charakter – fast so, als wäre man gar nicht mehr mitten in der Weltstadt. Hier kommt auch das „Savoir vivre“ ganz besonders deutlich zum Vorschein: Modeboutiquen, koschere Restaurants, feinste Delikatessen aus aller Herren Länder und vorbeieilende Menschen liefern förmlich eine Motivflut. Ein Mekka für Liebhaber der Streetund Reportage-Fotografie. Nicht weniger spannend und ereignisreich geht es auf dem rund 400 Jahre alten Marché des enfants rouges zu. Spontane Begegnungen, bunte Gemüsevielfalt auf den Marktständen und freundlich lächelnde Verkäufer bilden auch hier ein abwechslungsreiches Foto-Bouquet.

Nach diesem aufregenden ersten Tag kann man am Abend noch einen weiteren Leckerbissen am Louvre entdecken. Am Café de Marly treffen sich viele Pariser zum Tagesausklang am Arkadengang mit einem schönen Blick auf den angestrahlten Louvre-Platz. Dieser wird nach allen Regeln der Available Light-Fotografie mit Stativ abgelichtet. „Den Louvre abends bei Available Light in einer Mischlichtsituation zu fotografieren“, so van Ryk, „ist durchaus eine Herausforderung, bei der ich den Teilnehmern jederzeit zur Seite stehe. Ich möchte den Fotografen den manuellen Modus ihrer Kamera nahebringen, denn viele trauen sich nicht an ihn heran und verwenden lieber Automatiken.Mit Stativ und den richtigen Kameraeinstellungen wird das kein Problem sein. Ich bevorzuge es, im manuellen Modus zu fotografieren, denn nur so erhält man auch Bildergebnisse, die der Realität entsprechen.“

 

Weiterbildung steht auf dem Plan – nicht nur fotografisch

Das Maison Européenne de la Photographie ist im majestätischen Hotel Hénault de Cantobre untergebracht und zeigt regelmäßig Ausstellungen zu verschiedenen Themen, Bewegungen und großen Künstlern der Fotografie-Geschichte. Von dort aus geht es weiter zur Ile Saint-Louis. Diese kleine Seine- Insel ist ein städtebauliches Gesamtkunstwerk, das nach allen Regeln der Architekturfotografie in Szenen gesetzt werden kann. Die schönen Stadtpaläste prägen noch heute den aristokratischen Charakter dieser beschaulichen Insel. Weiter gelangt die Gruppe dann zum Institut du Monde Arab. Auch hier kann wieder vom Dachgarten aus ein grandioser Ausblick auf die Kathedrale Notre Dame genossen werden. „Und auch vom Seine-Ufer selbst ergibt sich eine fantastische Aussicht auf die Kathedrale. Hier werden wir auf jeden Fall einen Foto- Stopp einlegen“, verrät der Fotograf van Ryk vorab.

Über die berühmte Universität Sorbonne im Quartier Latin gelangt man weiter zum Pantheon (griechisch für „Grabhügel“). Das Ende des 18. Jahrhunderts errichtete Gebäude beherbergt die Gebeine fast aller Berühmtheiten Frankreichs wie Alexandre Dumas, Victor Hugo, Rousseau oder Voltaire. Im Jardin Luxembourg hat man Gelegenheit, ein wenig bei der Fontaine der Medicis zu verweilen und zu träumen. Hier haben sich schon Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir verabredet und noch immer treffen sich Jung und Alt, Verliebte und Familien in diesem Stadtpark. Auch an diesem Abend gibt es wieder die Möglichkeit der Mischlichtfotografie und optional ein gemeinsames Abendessen in der Rue Mouffetard im Quartier Latin. „Die Teilnehmer können sich durchaus auch mal von der Gruppe lösen und auf eigenen Pfaden wandeln, wenn gewünscht. Und auch Bildbesprechungen sowie spezielle Wünsche erfülle ich gerne“, fügt van Ryk hinzu.

In der Stiftung von Henri Cartier-Bresson, die der Magnum-Fotograf kurz vor seinem Tod ins Leben gerufen hat, geht die Fotografengruppe seiner Theorie des „entscheidenden Augenblicks“ auf den Grund. Cartier-Bresson war berühmt für seine einmaligen Fotografien, mit denen er unvergleichliche Momente des Lebens weltweit für die Ewigkeit festhielt, die es in der Stiftung zu bewundern gibt. Eine herrliche Inspirationsquelle für diese Fotoreise.

Nach einem Mittagssnack in Montparnasse geht es nach Gentilly in das Maison de la Photographie Robert Doisneau. Berühmt wurde der Fotograf für seine Bilder aus den Straßen von Paris, wo er Menschen des Alltags ablichtete. „Auf dem Weg dorthin befindet sich der schönste Friedhof von Paris, der Friedhof Montparnasse. Auch hier werden wir einen Abstecher machen, denn es bieten sich den Fotografen jede Menge einzigartige Motive und Skulpturen“, so Nicolas van Ryk.

Nach dem Besuch der beiden Museen geht es weiter in Richtung Eiffelturm und Trocadero-Platz. „Vom Trocadero-Platz aus hat man die Möglichkeit, den Eiffelturm gänzlich auf das Bild zu bannen. Angestrahlt im Abendlicht, ist der Eiffelturm immer ein Bild wert. Und auch der Triumphbogen und die Champs-Élysées gehören zu den absoluten Klassikern und werden zu Fuß unterwegs ‚mitgenommen‘“, erzählt uns van Ryk voller Vorfreude.

 

Ereignisreiche Tage

Am vierten und letzten Tag der Paris-Reise geht es nach dem Frühstück mit der Metro nach Montmartre. Hier wird nochmals durch die Gassen zum Hügel der Basilica Sacré Coeur flaniert und fotografiert. Von hier oben bietet sich abschließend nochmals ein atemberaubender Blick über die Stadt der Liebe und des Lichts. „Montmartre ist eine wunderschöne Location, die die Gruppe gemeinsam vom Moulin Rouge hoch bis zum Sacré Coeur bis hin zum Café ‚Les 2 Moulins‘, wo der Film ‚Die zauberhafte Welt der Amélie‘ gedreht wurde, zum krönenden Abschluss erkunden wird, bevor es zurück zum Flughafen geht.“

 

FOTOREISE PARIS – DIE HIGHLIGHTS

4-tägige Reise durch die Stadt der Liebe und des Lichts, 2 Reisetermine möglich: 18.-21. Februar 2016 (ab 799 ,- € p.P./DZ; 165,- € Einzelzimmerzuschlag) und/oder 21.-24. April 2016 (ab 899,- € p.P./DZ, 240,- €  Einzelzimmerzuschlag), Nonstop-Linienflug ab/an Frankfurt mit Lufthansa, Zug zum Flug, 3 Übernachtungen im 4* Hotel Mövenpick Paros Neuilly, täglich Frühstück, Stadtführungen, garantierte Durchführung ab 2 Personen (max. 12 Personen)


Tag 1 Anreise und nächtliches Panorama
Nach dem Einchecken am Mittag im Hotel Mövenpick Paris Neuilly, geht es mit der Metro direkt auf Fototour. Die erste Station ist das Dach des Kaufhauses Galéries Lafayettes, von wo aus man einen herrlichen Panoramablick auf die Grand Opera und den Eiffelturm hat. Ein weiteres Highlight wir das zentral gelegene Marais-Viertel sein, unweit der Kathedrale Notre Dame, das zum Verweilen und Fotografieren einlädt. Auf dem 400 Jahre alten Marché des enfants rouges gibt es neben Feinkost, Gemüse und Fisch auch das rege Treiben der Handelsleute zu fotografieren – Street-Fotografie vom Feinsten. Abends wird der angestrahlte Louvre-Platz nach allen Regeln der Available-Light-Fotografie mit Stativ ins rechte Licht gesetzt.


Tag 2
Nach dem Frühstück fährt die Gruppe zum Maison Européenne de la Photographie, das Ausstellungen zu verschiedenen Themen und Künstlern der Fotografie- Geschichte zeigt. Liebhaber der Architekturfotografie erleben auf der kleinen Seine-Insel Ile Saint Louis prunkvolle Stadtpaläste, die gekonnt in Szene gesetzt werden. Vom Dachgarten des Institute Monde Arab aus bietet sich ein grandioser Ausblick auf die Kathedrale Notre Dame. Als nächste Station ist das Quartiert Latin mit dem interessant gestalteten Friedhof Pantheon vorgesehen. Hier finden sich die Grabstätten fast aller Berühmtheiten Frankreichs wie Alexandre Dumas, Victor Hugo, Rousseau und Voltaire. Vom Dach der Rotunde bietet sich ein weiterer fotogener Ausblick auf das Häusermeer von Paris.


Tag 3
An Tag 3 der Paris-Reise gibt es „Anschauungsunterricht“ anhand ausgewählter Fotos weltberühmter Street-Fotografen. Zuerst geht es zur Stiftung von Henri Cartier-Bresson, die der Magnum-Fotograf und Theoriebegründer des „entscheidenden Augenblicks“ kurz vor seinen Tod begründete. Nach einem Mittags-snack in Montparnasse wird in Gentilly im Maison de la Photographie Robert Doisneau Station gemacht. Berühmt wurde Doisneau für seine Bilder aus den Straßen von Paris, wo er Menschen des Alltags ablichtete. Danach geht es weiter Richtung Eiffelturm und Trocaderoplatz. In der Abenddämmerung gibt es hier und am Arc de Triomphe Gelegenheit, die  Sehenswürdigkeiten im Abendlicht zu fotografieren. In der Champs-Élysees können die Fotografen außerdem noch vom Dachgarten des Restaurants Raphael La Terasse einen traumhaften Blick über das Zentrum von Paris werfen.


Tag 4
Nach dem Frühstück geht die Fahrt Richtung Montmartre. Flanierend durch die Gassen zum Hügel der Basilika Sacré Coeur gibt es jede Menge weitere tolle Motive fotografisch zu entdecken. Vom Hügel aus, der bereits im 19. Jahrhundert die Heimstätte von Dichtern, Musikern und Malern war, gibt es abschließend einen weiteren schönen Blick über Paris, bevor es zurück Richtung Flughafen geht.

Unser Tipp für Alleinreisende:
Unser Tipp für Alleinreisende: Auch Alleinreisende können in den Genuss eines Doppelzimmers kommen und sich so den Einzelzimmerzuschlag sparen. Buchen Sie einfach ein halbes Doppelzimmer, wir teilen Ihnen dann einen geeigneten Zimmerpartner des gleichen Geschlechts zu. Wenn beide einverstanden sind, geben wir die Kontaktdaten weiter, damit Sie sich bereits vor der Reise kennenlernen können.

TourVital-LogoFür ausführliche Informationen besuchen Sie www.pictures-magazin.de/fotoreisen oder rufen Sie die TOUR VITAL-Servicehotline (täglich 8-22 Uhr) unter 0221 22289550 an. Reise-Nummer: CDG01AA Kennziffer: 20.143 Reiseveranstalter: TOUR VITAL Touristik GmbH, Kaltenbornweg 6, 50679 Köln – Änderungen vorbehalten, maßgeblich sind die Reisebestätigung und die AGB der TOUR VITAL Touristik GmbH (Einsicht möglich unter www.tourvital.de/agb; auf Wunsch Zusendung der AGB vor Buchungsabschluss). Nach Erhalt der Reisebestätigung und des Reisepreis-Sicherungsscheins wird eine Anzahlung von 20 % auf den Reisepreis fällig. Restzahlung 30 Tage vor Reiseantritt, danach erhalten Sie Ihre Reiseunterlagen.

NICOLAS VAN RYK

NICOLAS VAN RYK
Der begleitende Fotograf Nicolas van Ryk kann eine Menge fotografisches Know-how vorweisen: Als Mitglied von Deutschlands ältester Fotoagentur Visum und der  Deutschen Gesellschaft für Photographie ist er außerdem bei Olympus als einer von weltweit 30 Top-Photographer gelistet. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten zählen die Landschafts-, Makro-, Mischlicht- sowie Reportage- Fotografie. Im Rahmen seiner Arbeit hat er bisher 51 Länder und 213 Weltkulturerbe-Stätten auf allen fünf Kontinenten besucht und fotografiert. Dabei liegen bei ihm insbesondere die Länder Spanien, Portugal, Südafrika und Israel im Fokus.

www.nicolas-van-ryk.de | www.luchslicht.de