„Holi Horses“ mit Andrea Zachrau

Die „Holi Horses“ sind schon längst zu Andrea Zachraus Markenzeichen geworden. Und auch sonst kennt sie einige ungewöhnliche Tricks, um Pferde ganz anders als im klassisch romantischen Stil abzulichten.

Von Alena Schmidt
© Fotos Andrea Zachrau

Verrückt, so bezeichnen manch andere Fotografen oder Pferdefans Andrea Zachraus Art der Inszenierung im Vergleich zur  konventionellen Pferdefotografie. Sie selbst bezeichnet ihren Stil eher als „anders“: einfach mal anders als die üblichen, romantischen Pferd-mit-Mensch-Bilder im Sonnenuntergang. Ihre inszenierten Pferdefotos sind lebendig und farbenfroh.

Sie sollen die Persönlichkeit der Tiere mit Hilfsmitteln wie buntem Holi-Pulver, wehenden Stoffen oder Nebel unterstreichen. Die ersten Anstöße zu dieser Art des Fotografierens bekam sie von Jacques Toffi, den Andrea als „Koryphäe ihrer Branche“ bezeichnet. 2014 begleitete sie ihn eine Zeit lang und lernte von ihm. Aber auch Modelfotografen wie Lyonel Stief inspirieren Andrea Zachrau bei der Entwicklung ihres persönlichen Stils.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Holi-Pulver, Stahlschwamm-Bokeh & Beamer

Am liebsten arbeitet die Fotografin mittlerweile mit den bunten Holi-Pulvern, die zu ihrem Markenzeichen geworden sind. Eine andere, besonders aufwendige Art der Inszenierung sind die sogenannten Stahlschwamm-Bokeh-Bilder. Sie entstehen mit einem Aufbau aus einem Studioblitz und einem entfesselten Aufsteckblitz. Die Studioblitze leuchten das Motiv aus, während Andrea vor dem Model einen Bilderrahmen platziert, auf dem ein Stahlschwamm gespannt ist. „Der entfesselte Blitz mit Farbfolie sorgt für das Bokeh, das auf den Bildern zu sehen ist“, berichtet sie.

 

 

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