Praxistest: Nikon D850

DER ALLESKÖNNER

Nikon ist angetreten, mit der neuen D850 nicht weniger als die derzeit universellste Spiegelreflexkamera und, nach eigenen Angaben, die ultimative Kombination aus Auflösung, Geschwindigkeit und Lichtempfindlichkeit zu bauen. Und das ist erstaunlich gut gelungen.

VON HANS-GÜNTHER BEER
© ALLE FOTOS CHRISTINA KANIA, HANS-GÜNTHER BEER

Anspruchsvolle Fotografen mussten sich bislang damit abfinden, immer nur eine Seite der Medaille wählen zu können. Entweder ist eine DSLR oder Systemkamera auf höchstmögliche Auflösung getrimmt, wie etwa die Sony Alpha 7R II (42 Megapixel) oder die Canon EOS D5 S/R (50 Megapixel) und schwächelt dann in Sachen Geschwindigkeit, bietet beispielsweise „nur“ Serienbildgeschwindigkeiten um die 5 B/s. Oder die Kamera ist rasend schnell und offeriert, wie die Sony Alpha 9 oder die Nikon D5, zwar bis zu 20 beziehungsweise 14 B/s und muss dann Einschränkungen bei der maximalen Auflösung hinnehmen. Mehr als 24 beziehungsweise 20 Megapixel sind in dem Fall nicht drin – wobei diese, nebenbei bemerkt, selbst für höchste Ansprüche meist völlig ausreichen. Dennoch: Auf einen einfachen Nenner gebracht heißt das, entweder Optimierung für Studio/Porträt/ Landschafts- oder für Sport- und Reportage- Fotografie. Beides zusammen geht nicht, beziehungsweise ging nicht. Denn mit der Konstruktion der D850 hat Nikon einen neuen Benchmark definiert, an dem sich alle anderen Hersteller künftig orientieren müssen: Die 3.800 Euro teure D850 (UVP für den Body) bietet nämlich mit ihrem Vollformat- Backlightsensor eine Auflösung von etwas mehr als 45 Megapixel und schafft gleichzeitig eine Serienbildgeschwindigkeit von bis zu 9 B/s, bei maximaler Auflösung und im RAW-Format versteht sich. Auch ansonsten hatten die Entwickler ihr Ohr wohl sehr nah am Markt und auf die Wünsche vor allem der D800/810-Eigner gehört und der D850 einige Features mit in die Wiege gelegt, wie sie in dieser Kameraklasse bislang einmalig sind.

Die Benutzeroberfläche der D850 ist allen Nikon-Usern vertraut und auch Quereinsteigern geht sie schnell in Fleisch und Blut über.

Die Benutzeroberfläche der D850 ist allen Nikon-Usern vertraut und auch Quereinsteigern geht sie schnell in Fleisch und Blut über.

Haptik, Verarbeitung, Ausstattung

Vom äußeren Erscheinungsbild ist die D850 ganz klar als typische Nikon der Profiklasse identifizierbar. Das Gehäuse ähnelt auf den ersten Blick dem der D810 wie ein Ei dem anderen, auch das Bedienkonzept ist bis auf einige allerdings wichtige Besonderheiten quasi identisch und doch gibt es bei genauerem Hinsehen viele Unterschiede im Detail. Während bei der D810 wohl die meisten Nutzer auf den zusätzlichen Batteriegriff verzichtet haben, dürfte das bei der D850 anders laufen. Denn erst mit dem optionalen Multifunktionshandgriff MB-D18 schöpft die D850 ihr ganzes Potential aus und erreicht nicht nur die besagte Serienbildgeschwindigkeit von 9 B/s, statt der ebenfalls schon beachtlichen 7 B/s, sondern bietet auch deutlich mehr Akkukapazität. Setzt man den aus der D5 bekannten Lithium-Ionen-Akku EN-EL18B ein, der bei einer Ausgangspannung von 10,8 Volt eine Kapazität von 2.500 mAh besitzt, so sind mit einer Akkuladung 3.000 (Serienbilder) bis 5.000 (Einzelbilder) Aufnahmen oder über 200 Minuten Videobetrieb möglich – sicherlich völlig ausreichend für mehr als einen Fototag. Belässt man den Standardakku EN-EL 15a (1900 mAh, 7 V) zusätzlich im Kameragehäuse, dabei muss man aber zum Aufladen jedes Mal der MB-D18 abschrauben, sind nochmals weitere 1.800 Fotos drin. Im Kameramenü lässt sich übrigens einstellen, auf welchen der Akkus die Kamera zuerst zugreift. Zusammen mit dem Multifunktionshandgriff kommt die D850 inklusive der beiden Akkus und zwei Speicherkarten auf ein Gesamtgewicht von genau 1.460 Gramm, 60 Gramm mehr als eine D5, die D850 ohne Griff wiegt knapp über 1.000 Gramm. Um Gewicht zu sparen, besteht das Gehäuse der D850, wie in dieser Klasse heute üblich, aus Leichtmetall, genauer aus einer leichten, hochfesten und zähen Magnesiumlegierung. Dieses ist aufwändig gegen Spritzwasser und Staub gedichtet. Der Gehäusegriff vorne rechts ist ergonomisch tief ausgeformt und lässt auch Platz für dickere Finger zwischen Griff und Objektivbajonett. Die Kamera liegt wie angewachsen in der Hand, selbst wenn diese eher groß ausfallen.

Mit dem Multifunktionshandgriff MB-D18 ist die D850 auch mit dem famosen AF-S NIKKOR 70–200mm 1:2,8E FL ED VR perfekt ausbalanciert.

Mit dem Multifunktionshandgriff MB-D18 ist die D850 auch mit dem famosen AF-S NIKKOR 70–200mm 1:2,8E FL ED VR perfekt ausbalanciert.

Der optische Sucher deckt 100 Prozent des Bildfeldes ab und bietet eine Vergrößerung von 0,75-fach (Nikon D5: 0,72-fach) und ist damit der größte optische Sucher der Firmengeschichte. Und in der Tat hat man beim Durchblick den Eindruck, auf eine Großbildleinwand zu schauen. Brillenträger können allerdings wegen des unverständlich kurzen Pupillenabstands von nur 17 Millimetern das sehr helle Sucherbild nicht völlig überblicken, ohne das Auge hin- und herzuschieben. Für einen Klappblitz, wie ihn die D810 besitzt, war oberhalb des Pentaprismas kein Platz mehr. Ein echtes Highlight der D850 ist das große, hochauflösende Display auf der Rückseite. Es ist erstmals bei einer Spiegelreflexkamera dieser Klasse nach oben und unten klappbar, besitzt eine Auflösung von stolzen 2,359 Millionen Bildpunkten und ist zudem als Touchdisplay ausgeführt. Die Klappmechanik wirkt äußerst robust und langlebig. Der Umgang mit diesem Display ist eine wahre Freude, denn es ist extrem scharf und lässt so bei stärkster Vergrößerung eine sehr gute Beurteilung der Bildschärfe zu. Man kann es außerdem so hell einstellen, dass selbst bei direktem Sonnenlicht noch gut zu arbeiten ist. Weiterhin verliert das Display auch bei sehr schrägem seitlichem Bertachtungswinkel weder an Helligkeit noch an Schärfe. Schön ist aber vor allem die Tatsache, dass sich Nikon zu einem Touchdisplay entschließen konnte, mit dem man auch in die äußerst zahlreichen Menüfunktionen eingreifen kann. Das macht die Bedienung noch einfacher und schneller, die klassischen Bedienelemente, wie Bedienwippe, Joystick sowie die üblichen mechanischen Funktionstasten, stehen natürlich zusätzlich parat. Die linke Tastenreihe auf der Rückseite des Bodys sowie das Bedienterminal auf der linken Kameraschulter sind übrigens hinterleuchtet, was die Bedienung in der Dunkelheit erleichtert. Aber ganz konsequent ist die Illumination nicht umgesetzt, denn alles rechts vom Display bleibt dunkel. Die sonstige Ausstattung der D850 ist auf der Höhe der Zeit, WLAN und Bluetooth gehören bei Nikon zum Standard, wobei die vieldiskutierte SnapBridge-Funktion bei einer Kamera dieser Klasse ein wenig anachronistisch wirkt, denn die Hauptanwendung dürfte weniger das Übertragen von JPEGs in die sozialen Netze sein, sondern allenfalls auf den Studiorechner. Das kann per Tethering-Kabel via USB 3.0-Anschluss erfolgen oder über den optionalen WLAN-Adapter WT-7. Dafür muss man dann aber auf den Multifunktionshandgriff verzichten.

Der 45 Megapixel Sensor

Herzstück der D850 ist der von der Rückseite belichtete 45,4 Megapixelsensor im Kleinbild-Vollformat, eine komplette Neukonstruktion. Der Vorteil von solchen Backlightsensoren ist, dass die Verdrahtung auf der Sensorfläche nicht mehr auf der gleichen Seite untergebracht ist wie die lichtempfindlichen Rezeptoren, sondern auf der Rückseite. Eigentlich müssten die Sensoren somit Backwiresensoren heißen, klingt aber nicht besonders griffig. Auf jeden Fall bleibt so für die lichtempfindlichen Rezeptoren und für die Mikrolinsen mehr Platz auf der Sensorfläche und nur dadurch ist es möglich, höchstauflösende Sensoren mit möglichst großen Rezeptoren und somit gutem Rauschverhalten zu bauen. Um eine hohe Bildsequenz, bei der D850 maximal 9 B/s zu erreichen, müssen die Bilddaten schnellstmöglich vom Sensor ausgelesen und weiterverarbeitet werden. Dafür ist der Bildprozessor Expeed 5 verantwortlich, der ebenfalls von der D5 übernommen wurde. Um die gigantischen Datenmengen, die bei hoher Serienbildgeschwindigkeit in kürzester Zeit anfallen, verkraften zu können, muss der interne Pufferspeicher möglichst groß ausgelegt werden. Der Pufferspeicher in der D850 fasst bei 9 B/s 24 verlustfrei komprimierte RAW-Aufnahmen im 14-Bit-Format, bevor die Serienbildgeschwindigkeit auf 3 B/s einbricht. Entscheidend ist aber nun, wie schnell der interne Speicher seinen Inhalt auf die Speicherkarten auslagern kann. Und hier ist die D850 wirklich extrem schnell. Dank UHS II Schnittstelle ist der Pufferspeicher innerhalb von fünf Sekunden komplett auf eine entsprechend schnelle SDKarte verschoben. Mit einer QXDSpeicherkarte, wir verwendeten im Test eine Lexar 64 GB 2933x mit 440 MB/s, dauerte es gar nur 2,5 Sekunden. In der Testpraxis bedeutete das: Lüftet man nach einer schnellen Fotoserie nur mal kurz den Auslösefinger, kann man schon die nächsten zehn bis 15 Fotos mit 9 B/s schießen und so fort. Will heißen, in der Praxis ist die D850 ständig in der Lage, die maximale Serienbildgeschwindigkeit zur Verfügung zu stellen, so lange bis die Speicherkarten voll sind. In der D850 ist ein mechanischer, auf mindestens 200.000 Auslösungen ausgelegter Verschluss mit einer kürzesten Belichtungszeit von 1/8000 eingebaut, einen elektronischen Verschluss bietet die Kamera zwar angeblich nicht, allerdings ist ein elektronischer erster Verschlussvorhang vorhanden. In den Quiet-Modi Q und Qc sowie im Modus Mup (Spiegelvorauslösung) werden bei aktiviertem elektronischen, ersten Verschlussvorhang Erschütterungen vermieden. Im Live-View-Modus lässt sich die Kamera in den Q-Modi noch leiser betreiben, da das Klappen des Spiegels wegfällt. Außerdem stehen hier zwei Modi für „Stille Live-View- Auslösungen“ zur Verfügung, eine für niedrige und eine für eine höhere Serienbildgeschwindigkeit. Die D850 arbeitet dann doch mit einem elektronischen Verschluss. Im umfangreich programmierbaren Intervall-Betrieb – nur im A- und PModus nutzbar – lässt sich ebenfalls „Stille Auslösung“ einschalten und die Kamera schont so bei Timelaps- Aufnahmen den mechanischen Verschluss. Timelaps-Videos sind übrigens nicht nur in 4K,- sondern sogar in 8K-Auflösung möglich. Allerdings müssen die Bildsequenzen am Computer zu einem Film zusammengesetzt werden. Ein weiteres Highlight, das insbesondere Makro- und Studiofotografen freuen dürfte, ist die Funktion Focus-Stacking, in dem Fall „Aufnahme mit Fokusverlagerung“ genannt. Auch hier ist eine stille Auslösung einschaltbar, ansonsten sind Schrittweite der Fokusverlagerung sowie Anzahl der Aufnahmen, Intervalllänge und Belichtungsausgleich wählbar.

Der Multifunktionshandgriff MB-D18 offeriert neben Einstellrädern und Tasten fürs Positionieren der Fokusfelder bei Hochformataufnahmen einen zweiten Joystick.

Der Multifunktionshandgriff MB-D18 offeriert neben Einstellrädern und Tasten fürs Positionieren der Fokusfelder bei Hochformataufnahmen einen zweiten Joystick.

Die Kamera montiert die Einzelaufnahmen nicht zu einem Foto zusammen, dafür dienen dann Programme wie Helicon Focus oder Photoshop. Den Live-View-Modus haben die Nikon-Entwickler insgesamt erheblich aufgewertet. So stehen hier hohe Serienbildgeschwindigkeiten ebenso zur Verfügung wie eine Auswahl an unterschiedlichen Messfeldgrößen inklusive einer Gesichtserkennung im Autofokusbetrieb. Der Autofokus arbeitet deutlich schneller und treffsicherer als bei der D810, Fokuspumpen tritt, wenn überhaupt, nur noch in geringem Ausmaß auf. Auf dem Touchdisplay lässt sich der Fokuspunkt frei bewegen und mit dem Auslösen kombinieren, aber ein klassischer Follow Fokus im Videobetrieb ist auch mit der D850 nicht möglich. Ein tolles Feature ist aber die automatische Motivverfolgung. Diese wählt man durch Druck auf die seitliche AF-Wahltaste und mittels des vorderen Einstellrades. Positioniert per Fingerdruck auf dem Display den AF-Rahmen und betätigt die Mitteltaste auf dem Multifunktionswähler – und schon verfolgt die D850 automatisch und präzise das Motivdetail. Dafür gibt es einen weiteren Bonuspunkt. Den hat die D850 auch für den exzellent arbeitenden Phasen-Autofokus verdient. Der arbeitet mit 153 Messfeldern, 99 davon sind Kreuzsensoren, ungemein schnell und treffsicher mit allen Objektiven, die wir zusammen mit der D850 untersuchten, allen voran das famose AF-S NIKKOR 70–200mm 1:2,8E FL ED VR. Das Besondere ist aber, dass er das mit allen Sensoren selbst bei Kerzenlicht schafft, der zentrale Sensor arbeitet sogar bis -4LW, also quasi mit Mondlicht noch treffsicher. Auch die Belichtungsmesseinheit mit ihren 180.000 Messfeldern arbeitet bis zu -3LW sehr zuverlässig und lässt sich außerdem umfangreich konfigurieren, allein vier Größen für das Spotmessfeld sind möglich.

Selbst die Perspektive lässt sich im Bildbearbeitungsmenü nachträglich korrigieren 1. Insgesamt sechs Funktionstasten lassen sich individuell programmieren. Allerdings ist die Auswahl zum Teil deutlich eingeschränkt 2. Die Eigenschaften der Fokusnachführung im AF-C-Modus lassen sich fein anpassen 3. Im Videomodus stehen für 4K-Aufnahmen maximal 30 fps zur Verfügung 4. Die Akkudiagnose schafft jederzeit Klarheit über den Zustand der Akkus 5. Unter „Mein Menü“ lassen sich oft benötigte Menüpunkte zusammenfassen 6. Das Menü für Videoaufnahmen ist sehr umfangreich 7. Eine besondere Funktion ist die Möglichkeit, zwei Bildausschnitte miteinander zu vergleichen, beispielsweise um zu überprüfen, ob der Schärfeverlauf symmetrisch ist 8. Ein besonderes Schmankerl der D850 ist die umfangreich konfigurierbare Focus-Stacking-Funktion 9.

Die Bildqualität der D850

Kurz gesagt: Auflösungsvermögen, Mikrokontrast- und Qualität der Farbwiedergabe gehören zum derzeit Besten, was auf dem Kameramarkt aktuell zu finden ist. Hier schließt die D850 mindestens zur Canon EOS 5DS/R auf. Erstaunlich auch, wie wenig die D850 trotz der hohen Auflösung und dadurch zwangsläufig kleinen Pixelgröße rauscht. Die Wiedergabe feinster Strukturen bleibt bis ISO 3.200 auf extrem hohem Niveau, Einschränkungen sind hier nicht feststellbar. Erst ab ISO 6.200 nimmt die Detailwiedergabe langsam ab, erstaunlich wie sauber die unbearbeiteten RAW-Aufnahmen, entwickelt in Capture One 10, noch bei ISO 12.400 bleiben. Die Dynamikreserven sind so groß, dass selbst total unterbelichtete Aufnahmen mit vorsichtigem Rechtsschieben des Schattenreglers komplett wiederhergestellt werden können, bei Überbelichtungen ist das nur in geringerem Maße möglich.

Fazit

Nikon hat mit der D850 in der Tat einen neuen Benchmark unter den DSLR- Kameras definiert. Sie bietet eine überragende Bildqualität, sehr hohe Performance bei Serienbildgeschwindigkeit, Autofokus- und Belichtungsqualität und ist top verarbeitet. Einziges Manko ist das hohe Gewicht in der Vollausbaustufe, dafür entschädigt die D850 aber mit einer Fülle sehr nützlicher Features, wie sie in dieser Summe derzeit keine vergleichbare Kamera bieten kann. Nikon hat sein Versprechen gehalten, die D850 ist in der Tat eine Universalkamera vom Feinsten.

Steckbrief Nikon D850

Hersteller Nikon Corporation
Vertrieb www.nikon.de
Preis [UVP] Gehäuse 3.800 Euro

Technische Daten/Ausstattung
Gehäuse Aludruckguss
Spritzwasser- und Staubschutz ja
Objektivbajonett Nikon F-Bajonett
Sensorauflösung/Sensorgröße 45,4 Megapixel/ 35,9×23,9 mm, Kleinbildvollformat
Bildgröße 8.256 x 5.504
Sensortyp CMOS/EXPEED-5 Prozessor
Bildformate NEF (RAW 12/14 Bit, unkomprimiert, verlustfrei komprimiert, komprimiert)/JPEG
Bildstabilisator nein (in VR-Objektiven eingebaut)
Sensorreinigung Ultraschallfilter ja
Sucher optischer Sucher, 100 %, Vergr. 0,75 fach
Dioptrienanpassung -3,0 bis +1,0 dpt, Pupillenabstand 17 mm
Display/Auflösung/klappbar/schwenkbar 3,2-Zoll/2,359 Millionen Bildpunkte/ja/nein
Touchscreen ja
Live View/mit Autofokus ja/ja
Programm-/Zeit-/Blendenautomatik ja/ja/ja/ja
Belichtungsmessung Mehrfeld (3D-Color-Matrixmessung III)/Integral/Spot (EV -3 bis EV 20), lichterbetonte Messung
Belichtungskorrektur/ Belichtungsreihen ja/ja, +-5 LW
Weißabgleich Auto/manuell/Presets/Reihen ja/ja/ja/ja
ISO-Empfindlichkeit ISO 64 bis 25.600
Verschlusszeiten/Blitzsynchronisation 30-1/8.000s (mech.) / 1/250s, erster Verschlussvorhang elektronisch bei leiser Auslösung, leiser Serienaufnahme und Spiegelvorauslösung
Aufnahmebetriebsarten S, CL, CH, Q (leise Auslösung), QC (leise Serienaufnahme)
Selbstauslöser ja (2s/5s/10s/20s), Aufnahme von 1 bis 9 Bildern in Intervallen von 0,5, 1, 2 oder 3s
Spiegelvorauslösung ja
Maximale Bildsequenz 6 B/s mit Standardakku EN-EL15a, 9 s mit Akku EN-EL18b in Multifunktionshandgriff MB-D18
Intervalltimer ja
Fokussiersystem TTL-Phasenmessung, M ulti-CAM 20K, Kontrastautofokus bei Live View
AF-Messfelder max. 153 Punkt, davon 99 Krezsensoren
Fokusmodi/Empfindlichkeit AF-S, AF-C, manuell/ -4 bis 20 EV
AF-Hilfslicht ja
Gesichterkennung ja
eingebauter Blitz nein
Blitzmodi 2. Verschlussvorhang, Rote Augen, FP
Externer Blitz steuerbar Master-Slave-Modus ja, Nikon Creative Lighting System
Wasserwaage ja
Schnittstellen USB 3.0, HDMI Typ C, Fernauslöser, Mikrofon, Kopfhörer, 10-polige Buchse
WiFi/Bluetooth/NFC ja/ja (4.1)/nein (Snapbridge)
Speicherkarten XQD, SD, SDHC (UHS-II-kompatibel), SDXC (UHS-II-kompatibel)
Videoformat MOV (MPEG-4, H.264) bestmögliche Videoqualität 3840 x 2160 (4K UHD): 30p), HD 1.920 x 1.080/60p
Timecode ja
Abmessungen (BxHxT) 124 x 146 x 78,5 mm
Gewicht 1010g (Inklusive Akku und Speicherkarte)
Besonderheiten Focus Stacking, optionaler Wireless LAN-Adapter WT-7A

Nikon D850
Nikon D850
Nikon D850
2018-10-26T11:51:43+00:0026. Oktober 2018|Kategorien: Kameras, News, Praxistests|Tags: , , |

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