Knapp 200 Fotografen nutzten die Gelegenheit am vergangenen Wochenende, an einem der 31 Foto-Workshops im Landschaftspark Duisburg-Nord teilzunehmen und machten so die Corona-bedingte Premiere des Sommer-Intermezzos der Photo+Adventure zu einem großen Erfolg. Vor der spektakulären Kulisse des ehemaligen Hüttenwerks konnten sie ihrem Hobby nachgehen, auch wenn das große Messe-Festival in den Oktober verschoben werden musste.

Ob Natur-, Portrait-, Makro- oder Schwarz-Weiß-Fotografie, Langzeitbelichtung in all ihren Facetten oder Besonderheiten wie Ballettfotografie und „Tango im Lost Place“ – beim dreitägigen Sommer-Intermezzo der Photo+Adventure waren Workshops zu fast jedem fotografischen Genre vertreten. So zog es am vergangenen Wochenende knapp 200 Fotografen und 17 Referenten nach Duisburg. Nach einer langen Corona-Pause ging es entsprechend enthusiastisch und in besonders familiärer Atmosphäre zu Werke. Das gute Wetter trug das seinige dazu bei und ermöglichte Referenten und Teilnehmern nicht nur, das alte Hüttenwerk fotografisch zu erkunden, sondern zumeist auch den theoretischen Teil der Kurse bereits an der frischen Luft abzuhalten.

„Eigentlich bieten wir im Rahmen unseres Messe-Festivals rund 80 Workshops und Seminare an. Unsere Teilnehmer und wir haben immer so viel Spaß an diesen Kursen, so dass wir diese nach der langen Zwangspause nicht gänzlich ausfallen lassen wollten. Also haben wir uns darum bemüht, an einem Teil der Kurse mit reduzierter Teilnehmerzahl und unter verstärkten Hygieneschutzbedingungen festzuhalten“, so Geschäftsführerin Katrin Schmidt. Das Vorhaben hatte Erfolg und so lud die Photo+Adventure statt zum Messe-Festival zur Premiere des „Sommer-Intermezzo“ ein, zu dem Teilnehmer sogar aus den angrenzenden Bundesländern anreisten.

Foto: Photo+Adventure

Foto: Photo+Adventure

 

Profi-Fotografen wie Sascha Hüttenhain, Martin Krolop, Jochen Kohl, Jens Brüggemann, Thomas Adorff und Lightpainting-Künstler ZOLAQ freuten sich, endlich wieder Workshops durchzuführen und ihr Wissen weiter geben zu können. Auch Lokalmatadore wie Uwe Weber, Olav Brehmer oder Torsten Thies waren voller Elan mit von der Partie und brachten den Teilnehmern „ihr Ruhrgebiet“ näher.

„‚Endlich wieder raus, endlich wieder mit Gleichgesinnten fotografieren – wie habe ich das vermisst!‘ Diese und ähnliche Worte habe ich an diesem Wochenende immer wieder von den Teilnehmern gehört und so freuen wir uns, zu den ersten zu gehören, die sich nach der langen Veranstaltungspause wieder aus der Deckung wagen. Besonders beeindruckt hat mich die Rücksicht und Geduld, die Teilnehmer und Referenten in dieser außergewöhnlichen Lage füreinander aufbrachten, insbesondere was das Einhalten der Abstandsregeln betrifft“, so Co-Geschäftsführerin Daniela Thies. „Wo man sonst gewohnt ist, eng beieinander zu stehen, um sich seine gelungenen Fotos zeigen und den anderen auch mal über die Schulter zu schauen, sind alle sehr besonnen mit der Corona-Situation umgegangen. Das gibt mir die Hoffnung, dass wir auch im Oktober unser Messe-Festival werden durchführen können.“

Foto: Photo+Adventure

Foto: Photo+Adventure

 

Das Messe-Festival mit über 130 Ausstellern und vertretenen Marken aus den Bereichen Fotografie, Reise und Outdoor wurde auf den 10. / 11. Oktober 2020 verschoben. Dann wartet wieder ein umfangreiches Workshop- und Seminarprogramm mit mehr als 70 Programmpunkten auf die Festival-Besucher. Ein buntes Vortragsprogramm, faszinierende Fotoausstellungen sowie ein kostenloser Check & Clean Service für Kameras und einige fotografisch attraktive Special Acts werden das Angebot der 7. Photo+Adventure abrunden.

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